Eine kurze Reflexion am JahresEnde zwischen Rückgewinnung, neuer Hingabe und dem Vertrauen darauf, dass alles nicht einfach „nur gut“, sondern BESSER ist/wird.
AufTakt Einfach mal laufen lassen und: zurücklehnen!
HörGerät
Nun bin ich also endlich bereit und inspiriert, meine Projekte mit detailliertem Erleben und Liebe zu füllen, um sie im nächsten Jahr ENDLICH produktionsreif zu einem gebührenden Abschluss bringen zu können.
Ich merke, wie ich Schritt für Schritt die Kontrolle über mich und mein Leben zurückgewinne; dadurch erleichtert, dass ich gleichzeitig loslasse, was mich innerlich beschwert hat. Denn eine Erkenntnis bleibt neben der Musik mein treuester Wegbegleiter: ich muss loslassen, um weiterzukommen.
Dafür ist es notwendig, die erforderlichen Opfer zu bringen, um sie anschließend gegen neue Möglichkeiten eintauschen zu können.
Der Jahresausklang 2025 ist für mich daher ein Moment der Stille, ein Innehalten und Abschiednehmen und ein letzter Blick zurück auf ein Jahr, das (wieder einmal) kein leichtes oder besser: ruhiges gewesen ist.
Ich werde darüber noch sehr viel konkreter schreiben. Später. Nachzulesen ist das dann in Band 2, dessen Veröffentlichung für den 07.07.2027 vorgesehen ist. Aber zunächst: verarbeiten …
Was ich aber bereits jetzt schon sagen kann: Ein (weiterer) Umzug liegt hinter mir; geschätzt ist es der 40., der mich genau zur richtigen Zeit in die passendste Stadt führte, die ich mir nur hätte vorstellen und erträumen können.
400 km liegen zwischen meiner alten Heimat in Ostwestfalen und meinem neuen Lebensmittelpunkt FLENSBURG. Es fühlt sich an wie: angekommen und heimgefunden zu haben.
In mir entsteht und wächst eine tiefe Verbundenheit, die behutsam anklopft und eine Frage stellt, auf die ich so viele Jahre keine Antwort bereithielt: Fühlt sich SO vielleicht Heimat an?!
Ich hoffe es sehr, denn nirgends anders wäre ich aktuell und auch in näherer Zukunft lieber. Tatsächlich bin ich gekommen, um zu bleiben. Nicht wieder nur „kurzweilig“, wie es doch viel zu oft in meinem bisherigen Leben gewesen ist.
Und so komme ich allmählich und seit langer Zeit endlich mal wieder zu vollkommener Ruhe und lasse mich frohen Mutes auf das neue Umfeld ein. Natürlich war, ist und bleibt jeder einzelne Schritt zum neuen Lebensabschnitt und -glück schwierig und der Weg in ein vollkommeneres Hier und Jetzt dennoch weit.
Das will ich nicht herunterspielen und verharmlosen. Was im Blick zurück aber ebenfalls weiterhin Bestand hatte und hat: Es lohnt sich. Immer wieder aufs Neue.
Jetzt: schreibe ich endlich weiter; leise, beständig, nachdenklich, demütig, zuversichtlich. Dabei hilfreich für die Selbstregulation: der Blick in mich, aufs Meer und der Gedanke, noch immer den richtigen Song am Haken zu haben, statt im Trüben zu fischen.
Und so werde ich zwischendurch immer mal wieder ein kurzes UpDate darüber geben, WO ich gerade stehe, welche Unwägbarkeiten sich trotz aller guten Vorsätze neu ergeben haben und wie ich auch diese (dank meines unerschütterlichen Glaubens an das Gute) wieder zu bewältigen weiß. Seid gespannt und begleitet mich gern!
Grüßelichst,
Jark
Direkter Draht zum Autor?moin@drahtseilautist.de