Leseprobe
Nicht allem „Negativen“ muss die Schwere beibehalten, die ihr zunächst innewohnt. Aber auch vieles von dem, das zunächst positiv klingt, kann sich verändern. Je nachdem, was wir bereit sind daraus entstehen zu lassen. Oder: welche Bedeutung wir den Dingen und Geschehnissen beimessen. Welche reflektiven Fähigkeiten in uns schlummern; nur darauf wartend, angewandt und eingesetzt zu werden.
Auszug
UND DARUM GEHT’S:
Deshalb habe ich bei der Arbeit an meinem Buch darauf geachtet, dass ich IM Buch nicht beginne zu pathologisieren und jeder sozialen Interaktion ein psychologisches Brennglas hinzuzufügen. Es soll einfach Raum für die eigene Interpretation sein und bleiben. Aber: um manchen Momenten ein wenig die Schwere zu nehmen, lasse ich Kapitel mit Musik enden und – vertiefe zusätzlich in dieser Rubrik, den Kontext des jeweiligen Hintergrundes „auf meine Weise“ und möchte ihr damit eine weitere Ebene hinzufügen.