Moin und hallo im… Februar?!

Moin und hallo im… Februar?! Es hat sich also doch alles ein wenig gezooogen, weil es bei mir daheim doch wieder einmal etwas anders abgelaufen ist, als durch mich und uns geplant. Ist halt ein neurodivergentes Leben, das wir leben und lieben und in dem wir uns hier und da fügen und an die veränderten Bedürfnisse der päpstlichen Familienmitglieder anpassen müssen. Selbst für mich und meine Projekte gilt da keine Ausnahme und so: komme ich erst JETZT dazu, den nächsten Schritt zu gehen und einen ZwischenStand zu vermelden.
Ein halbes Jahr wohne ich nun schon im nördlichsten Norden Deutschlands und es gefällt mir noch immer ausnehmend gut hier – bei JEDEM Wetter. Das Buch wächst und gedeiht und die Inhalte dazu. Ich zwinge mich jetzt wieder regelmäßig zu einer verbindlichen Verabredung mit meiner Vergangenheit und habe dafür die optimalen Voraussetzungen – zumindest was das aktuelle Setup betrifft – geschaffen. Aus meinem Büro von daheim zu schreiben hat allerhand Vorteile, für die ich auch WIRKLICH SEHR dankbar bin! Aber…: ja, birgt eben auch so manchen Nachteil in sich. Denn IMMER zuhause und erreichbar zu sein bedeutet eben auch, immer zuständig zu sein, oder – sich zumindest zuständig zu fühlen (ohne es aber IMMER zu müssen).
Meine liebe Frau macht das zwar gut, aber: es ist besser für das allgemeine Befinden, wenn wir beide in unserer Balance sind, denn das überträgt sich letztlich auch auf die Teens. Und – naja, ICH koche, kaufe ein und bin eben auch zu gleichen Teilen für die Beiden Teenies verantwortlich; weil: ich das WILL und weil es mir das wert ist. Wer weiß schon, wieviel gemeinsame Zeit uns noch bleibt? Und ich möchte nicht im Rückblick als der Vater wahrgenommen werden, der immer vor seinem PC saß und geschrieben hat… Dennoch muss ich mich immer wieder zurüknehmen und in die Rolle des Autors „zwingen“, denn – meinem Anspruch will ich gern gerecht werden und – das Buch als solches verdient, und benötigt diese professionelle Herangehensweise eben auch.
Alles um mich herum ist dazu Wachstum, Blüte und ErkenntnisGewinnung; im Winter. Die Puzzleteile habe ich in mühevoller Heimarbeit erstellt, JETZT setze ich sie stückweise zusammen.
Was noch ansteht?
– Hintergrund- und Zuarbeiten für Homepage;
– unaufdringliche Insta-Beiträge und BookTok-Videos kreieren;
– das generelle (Screen-)Design verfeinern und vereinheitlichen;
und bei allem stets den LaunchPlan im Auge behalten…
Aber vor allem:
muss der schönste Lebensabschnitt noch geschrieben werden und anschließend in meinen bisher produzierten 400 Seiten-Rohtext integriert werden und ich dann im Anschluss EIN zusammenhängendes Konstrukt daraus basteln…
Halleluja, was habe ich mir da nur aufgehalst?! Ich freue mich trotzdem drauf und bleibe zuversichtlich!
Grüßelichst,
Jark
Direkter Draht zum Autor?
→ moin@drahtseilautist.de